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Die Deutsche Schach Online Liga ist in ihre 2. Saison gestartet. Während DSV 1 eine deuliche Niederlage gegen Blankenese hinnehmen musste, konnte unsere Nachwuchsmannschaft - nur aus U10 Spielern bestehend - ihren ersten Kampf mit 2,5:1,5 gegen Trier gewinnen.

Die erste Online-Mannschaft bekam es am vergangenen Mittwoch gleich mit der auf dem Papier stärksten Mannschaft in der Gruppe 5B zu tun, der Mannschaft der SchVgg Blankenese, und das machte sich bemerkbar. Die Blankeneser streben von vorne herein komplexe Stellungen an, mit denen die DSVler nur schwer zurecht kamen.

Erste Auswirkung: Martin nahm - sehr untypische für ihn - das taktische Gewitter nicht wahr, das sich Zug für Zug zusammenbraute, verlor im 15. Zug eine Figur und damit die Partie. Philipp erlaubte seinem Gegner bei dem Versuch, aktiv zu spielen und Druck aufzubauen, eine Linie gegen seine Rochadestellung zu öffnen. Der Blankeneser verstärkte seinen Angriff auf der halb-offenen Linie immer weiter und auch, wenn Philipp bis zum Schluss kämpfte, er musste sich im 37. Zug geschlagen geben.

Auch bei Wolgang sah es erst gar nicht gut aus. In gedrückter Stellung verlor er einen Bauern, konnte dafür in der Folge seine Figuren aktivieren und eine Vielzahl von kleinen Drohungen aufbauen. Die Belohnung: Dreifache Stellungswiederholung im Damenendspiel mit Minusbauern und damit ein halber Punkt.

Am ersten Brett kam Klaus gegen den klassischen Holländer des Gegners sehr gut zurecht und erreichte ein Turmendspiel mit 3 gegen 2 Bauern. In Zeitnot verspielte er diesen Vorteil leider und verlor 2 Bauern. Das dabei entstandene Endspiel T gegen T + B war eigentlich immer noch remis, auch wenn Klaus König nicht vor dem Freibauern war. Aber mit weniger als 1 Minute auf der Uhr, war der Remisweg nicht leicht zu finden und am Ende verlor Klaus.

Somit kamen wir 0,5:3,5 deutlich unter die Räder.

Die Zweite trat mit vier U10-Jugendlichen zum Kampf gegen Trier an. Als erstes gewann Phillip seine Partie. Gegen die französiche Verteidigung des Gegners hatte er den Bauern auf h7 als Schwäche ausgemacht, brachte konsequent seine Figuren in Position und setzte schließlich mit der Dame auf h7 Matt, ohne dass der Gegner in der Lage war, seine Figuren zur Verteidigung heranzubringen.

Den zweiten Sieg holte dann Alicia, die nach einer soliden Partie den gegnerischen König in die Mitte des Feldes drängte und dort Matt setze (siehe Diagramm).

David schaltete darauf sofort, bot seinem Gegner bei leicht besserer Figurenstellung remis an und stellte so den Mannschaftssieg sicher.

Nur Anna musste sich ihrem Gegner geschlagen geben, so dass der Endstand am Ende 2,5:1,5 war.