Die U20 gewann in der dritten Runde der Jugendregionalliga gegen Solingen 2 deutlich mit 5,5:0,5. Die Mannschaft liegt damit hinter Kaarst 2 auf dem 2. Platz, die am 09.02 auch der nächste Gegner sind.

Die Zweite gewann überraschend und eindeutig gegen TUS Nord mit 6,5:1,5. Nach ca. 2 Stunden hatte Klaus Fischer seine Partie gewonnen und Wolfgang Rößler hatte sich mit seinem Gegner remis geeinigt. Dann ging es Schlag auf Schlag. In rascher Folge gewannen Armin Bier, Robert Siemes, Thomas Wihl und Johann Pazdzior ihre Partie, so dass sich Martin Zilkens und Christian Gütschow mit ihren Gegnern auf Remis einigen konnten.

Damit ist die Zweite auf dem dritten Tabellenplatz, der bei den geplanten Umstrukturierung der Spielklassen zum Aufstieg reichen würde. Gute Aussichten also für die noch ausstehenden Kämpfe gegen die Mitbewerber aus Velbert und Dinslaken.

Im Viererpokal verlor die Zweite dagegen erwartungsgemäß gegen DSK 1 mit 0,5:3,5. Dabei sah es nach 3 Stunden gar nicht so schlecht aus. Phillip Klaska hatte zwar in einer scharfen Partie mit wechselseitigen Rochaden verloren und Christian Gütschow fiel die Verteidigung seiner Stellung immer schwerer, aber Klaus Fischer hatte eine sehr aktive Stellung und Armin Bier konnte den Raumvorteil, dem ihm der Gegner in der Eröffnung ließ, gut umsetzen. Leider übersah Klaus dann eine Gewinnfortsetzung und Armin einen Bauerngewinn, so dass das Remis von Armin am ersten Brett der einzige zählbare Erfolg war.

Im ersten Kampf des neues Kalenderjahres hatten wir die erste Mannschaft des SC Kevelaer zu Gast. Eine Begegnung, die es in den Vorjahren schon häufiger gegeben hat und welche Spannung versprach. Die Hoffnung, den ersten Saisonsieg landen zu können, ergab sich nach rund 2 Stunden, als Torsten Fink und Felix Buchkremer ihre Partien jeweils überzeugend gewinnen konnten.

Eine druckvolle und angenehme Position erreichte auch Frank Hammes. Optisch sah es bereits so aus, als wäre auch hier durchaus die Möglichkeit einer Gewinnmöglichkeit vorhanden.

Wie sich herausstellte war dies auch der Fall, jedoch war dazu ein Zwischenzug zur gespielten Fortsetzung erforderlich. Dieser wurde jedoch erst in der Analyse entdeckt. Ohne diesen Zwischenzug hatte der Gegner immer die Chance auf die beste Verteidigung und nutzte diese auch, so dass hier am Ende eine Punkteteilung zustande kam.

Arne Dörnbrack hatte zwar einen Bauern mehr, jedoch der Gegner als Kompensation die aktiveren Figuren. Dies führte dazu, dass der Gegner einen Angriff auf dem Königsflügel startete. Da Arne eine aktive Verteidigung wählte und zudem die Zeitreserven weiter zur Neige gingen, wurde die Verteidigungsführung immer schwieriger und der Gegner konnte daraufhin seinen Angriff erfolgreich vollenden und Arne zur Aufgabe zwingen konnte.

Michael Glahn hatte eine wilde Partie. Er versuchte am Königsflügel einen Angriff und sein Gegner auf dem Damenflügel. Solche Partien enden selten mit einem Remis. In diesem Fall dann aber schon. Es gab Angaben, dass der Gegner Gewinnmöglichkeiten ausgelassen habe, bevor es letztlich zur Punktteilung kam. Da ich die Partie und die Analyse nicht die gesamte Zeit verfolgen konnte, entzieht es sich meiner Kenntnis, ob die Einschätzungen zutreffend waren und kann nur das „nackte“ Ergebnis verkünden.

Mikhail Eltsin verteidigte sich zunächst gegen die Angriffsversuche seines Gegners. Nachdem er diese blocken konnte, griff er selbst am Damenflügel an und erhielt gutes Gegenspiel. In der gegnerischen Stellung hatten sich durch dessen Angriff auch Einbruchsfelder ergeben, welche Mikhail für die Verstärkung seiner Position nutzte und letztlich entscheidendes Material gewann, was kurze Zeit später die gegnerische Aufgabe zur Folge hat.

Nun stand es bereits 4:2 für uns und der Gesamtsieg war greifbar nahe.

Bei Peter Juziak sah es jedoch zu dieser Zeit schon recht kritisch aus, da er zwei Bauern weniger hatte. Die Hoffnung bestand, dass seine sehr aktiven Türme, welche auf die beiden letzten Reihen des Gegners eingedrungen waren, vielleicht noch ein Dauerschach oder andere Chance zu einem Remis bringen könnte. Allerdings ließ der Gegner keine berechtigten Gegenchancen mehr zu und sicherte sich letztlich den Anschlusspunkt.

Tilman Schülke stand sehr lange ausgeglichen. Aufgrund der etwas besseren Bauernstruktur hatte aber der Gegner die etwas aktiveren Möglichkeiten, was dazu führte, dass die Verteidigung bei schwindender Bedenkzeit nicht leichter würde. Nachdem es dem Gegner gelungen war, sich einen Mehrbauern zu sichern und zudem auch noch eine deutlich bessere Zeit hatte, kämpfte Tilman noch bis zum Ende weiter, konnte aber die drohende Niederlage nicht mehr verhindern, so dass der Kampf nach der zwischenzeitlich aussichtsreichen Führung doch leider nur mit einem 4:4 endete.