1901

  • Düsseldorf 03.11.: Gründung des "Niederrheinischen Schachverbandes" (NSV) im Hotel Mataré. Carl Höing stellvertretender (und später erster) Vorsitzender.

1902

  • Düsseldorf: erstes Turnier um die "Meisterschaft von Rheinland und Westfalen" wird von Ludwig Fuchs (DSV) gewonnen.

1908

  • Düsseldorf 17.-24.08.: DSV organisiert Wettkampf um die Schach-Weltmeisterschaft (1. Teil) zwischen Emanuel Lasker (USA) und Siegbert Tarrasch.
  • Düsseldorf 01.-22.08.: DSV organisiert 16. DSB-Kongreß. Das Meisterturnier wird von Frank Marshall (USA) gewonnen. Im Hauptturnier erster Auftritt des 15-jährigen Alexander Aljechin (Rußland) in Westeuropa.
  • Düsseldorf (im Anschluß an Kongreß): DSV veranstaltet einen spontanen Wettkampf zwischen Alexander Aljechin und Meister Curt von Bardeleben. Aljechin gewinnt sensationell mit 4½-½.

1923

  • Düsseldorf 07.06.: der jahrzehntelange DSV-Vorsitzende Carl Höing stirbt. Walter Jurgschat wird sein Nachfolger als Verbands- und DSV-Vorsitzender.
  • Alfred van Nüß zieht nach Düsseldorf und wird bis 1930 Klubmitglied.

1924

  • Der 18-jährige Ludwig Engels (*11.12.1905 Düsseldorf) gewinnt die Jugendmeisterschaft des DSV.

1925

  • Der 18-jährige Eduard Schramm wird Verbands-Vizemeister. Ebenso 1926 und 1927.

1926 - 27

  • GM Réti wohnt in Düsseldorf: "Unterrichtskurse und Simultanspiele".

1927

  • Ludwig Engels wird erstmals Verbandsmeister.

 1928

  • Dortmund: (mit Spielmann geteilter) 6.-7. van Nüß (DSV), er bezwingt u.a. Bogoljubow und erzielt ein Remis gegen den Turniersieger Sämisch.

1930

  • DSV veranstaltet "Hollandkampf" zwischen dem Niederländischen und dem Niederrheinischen Schachverband.

1931

  • Georg Kieninger (*05.06.1902 München) Klubmitglied ab Winter 1930/31 bis (mindestens) Juli 1933.
  • Düsseldorf: "Mittag-Turnier". 1.-2. Kieninger und Günther Michalowski (*07.08.1911 Düsseldorf), beide DSV, vor van Nüß, Loose, Engels u.a.
  • Saarbrücken: Michalowski gewinnt die Rheinland-Meisterschaft, vor Loose und Schiefer.
  • DSV veranstaltet 1. Wettkampf Engels – Kieninger 6-6.

1932

  • DSV wird hochüberlegen Mannschaftsmeister des NSV ("Dreamteam", mit Kieninger, Michalowski und Engels an den Spitzenbrettern).
  • Bad Ems: Kieninger (DSV) erringt den Meistertitel des DSB.
  • Düsseldorf: G. Michalowski gewinnt erneut die Rheinland-Meisterschaft, vor Engels und Hussong
  • DSV: 2. Wettkampf Kieninger - Engels 8-4.
  • Josef Bernards (DSV) wird Stadtmeister, vor Loose und Michalowski.

1933

  • "Gleichschaltung" der Schachvereine. "Säuberungen"......
  • Bad Pyrmont: Meisterschaft von Deutschland. 3.-4. Kieninger (mit Carls).

1934

  • Wiesbaden: Engels gewinnt die Rheinland-Meisterschaft.
  • Köln: 3. Wettkampf Kieninger - Engels 5,5-2,5
  • DSV im Oktober: zum "80-jährigen" findet ein Jubiläumsturnier statt, das Kieninger gemeinsam mit Elm, H. Hermann und Rogmann gewinnt.

1935

  • Bad Nauheim: Engels steigt in die internationale Spitzenklasse auf, er wird geteilter 2./3. (mit Eliskases, hinter Bogoljubow).

1936

  • Dresden 07.-14.06.: 2. wird Engels, nur knapp hinter Aljechin, aber vor Maroczy, Stahlberg, Bogoljubow, Sämisch, Keres, u.a. – Ludwig Engels´ größter Erfolg.
  • Schacholympiade ("Olympia-Länderturnier") in München: 3. Deutschland, mit Engels (10,5/17) am 3. Brett.

1937

  • Bad Oeynhausen: Kieninger wird erstmals Meister von Deutschland.
  • 5. Internationales Fernturnier der DSZ beendet: 1.-2. Bernards (DSV), geteilt mit E. Zimmer.
  • Deutsche Fernschachmeisterschaft: 1.-4. Bernards, gemeinsam mit Eisinger, David, Seibold.
  • Jubiläumsturnier des Bochumer Schachverein von 1902: 2. Engels (hinter H. Hermann), geteilter 4.-5. Kieninger.

1938

  • DSV: 4. Wettkampf Kieninger – Engels 7-5.
  • Krefeld 23 9 - 1.10 : Jubiläums-Meisterturnier des dortigen Schachklubs "Turm" von 1851. 1.-2. Eliskases und Kieninger, 3. Engels.

1939

  • Schacholympiade in Buenos Aires: Ludwig Engels erfolgreichstes (14/16 P.) Mitglied (am 3. Brett) der siegreichen deutschen Olympia-Mannschaft. Er bleibt nach Kriegsausbruch in Südamerika.

1940

  • Bad Oeynhausen: Kieninger zum zweiten Mal Meister von Deutschland.
  • Günther Michalowski stirbt in Paris.

1941

  • Engels reist nach Brasilien und lebt ab 1946 in São Paulo.

1942

  • Ernst Ziegler wird zum dritten Mal Vereinsmeister. Der Klub wird während der Kriegsjahre nachweislich durchgehend geführt

1947

  • Weidenau: Georg Kieninger wird zum dritten Mal Meister von Deutschland. Er wird 1950 zum Internationalen Meister ernannt

1947 - 54

  • Dr. Hans Rasquin ist DSV-Vorsitzender und zeitweise auch Vorsitzender des Beirates des Schachbundes Nordrhein-Westfalen (SBNRW) sowie Vorsitzender des NSV.

1950 - 52

  • Dr. Hans Rasquin ist erster Bundesturnierleiter des 1950 wiedergegründeten DSB..

1952

  • Ludwig Engels größter Erfolg in Brasilien: Mit Rabar (Jugoslawien) geteilter 1./2. in São Paulo, vor Rossetto und Eliskases.

1954

  • 100-jähriges Jubiläum: Heinrich Lohmann gewinnt Jubiläums-Blitzturnier
  • Boskamp-Bericht über die DSV-Geschichte erscheint in den "Düsseldorfer Nachrichten".

1955

  • Georg Kieninger zieht endgültig nach Düsseldorf, hat aber nur noch lose Kontakte zum alten Klub.

1957

  • Südamerikanisches Zonenturnier in Rio de Janeiro: 5. Ludwig Engels als nunmehr "bester Brasilianer".

1959

  • Erste Düsseldorfer Ingo-Liste: sieben DSVer unter den ersten 60.

1960

  • Es wird ein Höchststand von 112 Mitgliedern erreicht. Anzahl sinkt dramatisch in den folgenden Jahren.

1961

  • Unsere Erste steigt aus der Verbandsliga ab. Eine dramatische Talfahrt beginnt ...

1966

  • DSV nimmt nur noch mit einer Mannschaft am Spielbetrieb teil. Die "Erste und Einzige" steigt ab in die 2. und später sogar in die 3. Bezirksklasse.

1967

  • 10.01. Ludwig Engels stirbt in São Paulo.
    Der Schachklub São Paulo von 1902 (CXSP) ehrt ihn bis heute mit einem jährlichen Gedenkturnier, dem "Ludwig Engels Memorial".

1972

  • Tiefstand von 13 Mitgliedern wird erreicht. Mitgliederzahl steigt erst seit 1978 wieder stark an.

1975

  • 25.01.: Georg Kieninger stirbt in Düsseldorf.

1979

  • 22.09.: Zum 125-jährigen veranstaltet DSV ein Jubiläums-Schnellturnier für Vierer-Mannschaften. Sieger Ratingen, vor Turm Krefeld und En Passant.

1980

  • Erstmals hat der "alte Klub" wieder mehr als 40 Mitglieder.

1983

  • Der spätere FIDE-Meister Wolfgang Koch wird Klubmitglied (bis 1984).

1985

  • Gabi Ringelstein wird überlegen NRW-Blitzmeisterin bei den Damen.

1989

  • Umzug in die "Diakonie". Peter Ringelstein, geb. Weber, wird Vorsitzender.

1990

  • Advents-Schnellturnier: 1. R. Jajonek (DSG), 2. W. Koch (ehemals DSV).

1996

  • Erstmals nimmt unser Damenteam an den Wettkämpfen teil, es spielt seitdem in der Damen-Regionalliga.

1999

  • Unsere Erste gewinnt die Bezirks-Mannschaftsmeisterschaft und steigt in die Verbandsklasse auf. Dort kann sie sich zwei Jahre lang behaupten – der größte Mannschaftserfolg seit den 1950er Jahren.

2000

  • Weihnachts-Schnellturnier: gemeinsame Sieger sind D. Angermünde, M. Arounopoulos und FM W. Koch.